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Teodor Currentzis 30.10.24

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Teodor Currentzis dirigiert

Teodor Currentzis © Gyunai Musaeva

Bildquelle: Gyunai Musaeva
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Das Programm: Vergänglichkeit und Transformation

Das Utopia Orchestra unter Leitung von Teodor Currentzis präsentiert gemeinsam mit Vilde Frang mit Werken von Alban Berg und Gustav Mahler zwei Partituren des frühen 20. Jahrhunderts

Alban Berg gilt als der traditionsbewussteste der Komponisten der Zweiten Wiener Schule und stellte seine eigene Ästhetik bewusst in die Nachfolge von Johannes Brahms und Gustav Mahler. Sein Violinkonzert aus dem Jahr 1935 ist „Dem Andenken eines Engels“ gewidmet: Manon Gropius, der Tochter des legendären Architekten Walter Gropius und Alma Mahler-Werfels, der Witwe Gustav Mahlers, die seinerzeit zu den bekanntesten und schillerndsten Persönlichkeiten der Wiener Gesellschaft zählte. 

Gustav Mahler nutzte an der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert das Medium Musik ganz bewusst, um sich mit allgemeinmenschlichen Themen und den großen Fragen des Menschseins auseinanderzusetzen. Seine Partituren sind musikalische Reflexionen über fundamentale Aspekte der abendländischen Kulturgeschichte, die die Gedankenwelt des 19. Jahrhunderts an der sich ankündigenden Zeitenwende in die Moderne bereits aus dem Blickwinkel der Nachgeborenen betrachten, wobei die Vergänglichkeit eines romantischen Weltbildes und die unabdingbaren gesellschaftlichen Transformationen weiten Raum einnehmen.